heller-und-pfennigBei Auf Heller und Pfennig geht es darum auf dem Marktplatz einer mittelalterlichen Stadt möglichst gewinnbringende Marktstände aufzubauen um das meiste Geld zu erwirtschaften. Es stehen einem 10 Marktstände mit den Werten 1-4 zur Verfügung. Die 1er-Stände können in den drei Spielrunden mehrfach verwendet werden, die übrigen werden nach dem Einsatz aus dem Spiel genommen. Es wird nun versucht möglichst “kaufkräftige” Kunden in die Gassen zu locken, auf welchen man seine eigenen Stände platziert hat oder einsetzen will. Die 6 negativen Charaktere sollte man möglichst zu seinen Mitspielern lotsen. Ausserdem gibt es noch die Sonderkarten “Geldsack” (verdoppelt Werte), “Feuer” (trennt Gassen) und “Böser Blick” (es zählen in einer Gasse nur negative Werte).

Zu Beginn zieht jeder eine von den verdeckten Karten. Reihum wird nun entweder einer der eigenen Stände platziert, eine verdeckte Karte aufgenommen und eingesetzt oder die bekannte eigene Karte eingesetzt. Dies geschieht solange, bis alle möglichen Plätze auf dem Spielplan besetzt sind. Danach wird abgerechnet.
Hier eine kurze Beispiel-Abrechnung: Man hat einen Stand mit dem Wert 3 in waagerechten Reihe zusammen mit zwei “positiven” Kunden mit den Werten 5 und 4 und einem negativen Kunden -3. Das Ergebnis dieser Reihe ist dann 9-3 also 6. Dies wird mit dem Wert des Standes multipliziert und ergibt dann einen Ertrag von 18.
In der senkrechten Reihe ist der besagte 3er-Stand zusammen mit einem positiven Kunden 2 und dem Verdoppelungs-Geldsack. Dies ergibt dann also 3er-Stand x 2 x 2 = Ertrag 12. Die Erträge werden in der entsprechenden Runde in der Währung ausgezahlt oder einfach notiert. Sieger ist, wer nach 3 Spielrunden das meiste Geld erwirtschaftet hat.

Auf Heller und Pfennig ist vom Autor Reiner Knizia und wie bei Knizia´s Spielen üblich, von Taktik und Berechnung geprägt. Eine Aufnahme in die Auswahlliste 1994 wäre berechtigt gewesen, offenbar scheute die Jury “Spiel des Jahres” aber 1994 die Nominierung zweier Spiele aus dem Hans im Glück-Verlag.

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