Das im Wilden Westen angesiedelte Wirtschaftsspiel Dalton City wurde von dem relativ unbekannten belgischen Verlag “Telar Games” veröffentlicht. Die Spielregel liegt in 4 Sprachen bei – unter anderem in Deutsch – es sind also keinerlei Fremdsprachenkenntnisse erforderlich. Es fallen auf den ersten Blick Ähnlichkeiten zu Monopoly auf, welche sich dann auch im weiteren Verlauf des Spieles festigen.
Man zieht seine Spielfiguren rund um den Spielplan, führt die auf den Feldern angegebenen Aktionen durch, bzw. erwirbt das angrenzende Gebäude. Im späteren Verlauf des Spieles erhält man dadurch von den anderen Spielern, welche auf den Gebäuden zum stehen kommen, Erträge, bzw. zahlt den anderen Spielern Gebühren.
Während man bei Monopoly Strassen kauft und versucht, ganze Strassenketten in seinen Besitz zu bekommen, so sind es bei Dalton City die verschiedenen Handelsgeschäfter bzw. Geschäfte-Ketten einer Stadt. Als Pendant zum Gefängnis gibt es hier den “Sheriff” und die Ereigniskarten heissen “Telegramme”. Man hat natürlich versucht einige Neuheiten einfliessen zu lassen, wie z.B. die Transitfelder, Duelle, Diplomkarten (Erträge werden verdoppelt, Gebühren halbiert) oder den Erwerb eines Pferdes (man darf sich aussuchen ob man 1 oder 2 Würfel benutzt). Alles in allem bleibt es aber ein Monopoly des Wilden Westens. Sieger ist, wer nach einer festgelegten Zeit das meiste Geld hat, oder als einziger noch Geld besitzt.
Freunde von glücksabhängigen Wirtschaftsspielen werden sicherlich auch an Dalton City ihre Freude haben.
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