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Rommé-Karten – mit geschicktem Auslegen und klugem Klopfen zum Sieg

Rommé-KartenRommé gehört zu den beliebtesten Kartenspielen, weil es auch zu zweit gespielt werden kann. Benötigt werden hierfür zwei Kartensets mit jeweils 52 Karten und drei Jokern. Die Spielregeln sind recht einfach erklärt, sodass selbst Kinder ab dem Grundschulalter sehr schnell Rommé spielen lernen können. Am gebräuchlichsten ist hierzulande die Spielvariante mit Auslegen, bei welchen die Kartenwerte und Figuren beachtet werden müssen. Mit einem Rommé-Karten-Set ergeben sich zudem weitere Spielmöglichkeiten wie Canasta oder Bridge. Erfahren Sie nun mehr über das Spiel Rommé, die Regeln für einige Varianten und darüber hinaus, wo Sie günstig Rommé-Karten kaufen können.

Rommé-Karten Test 2021 / 2022

Woher kommt das Spiel Rommé?

Rommé-KartenEine sehr weite Verbreitung fanden Spielkarten mit der Erfindung des Buchdrucks. Einige Zeit danach entwickelte sich das heute noch gängige Farbsystem aus Kreuz, Pik, Herz sowie Karo. Ursprünglich abgebildet waren auf allen Karten Personen, die auf einem mittelalterlichen Hof verkehrten. Einzig übrig blieben bis heute Bube, Dame sowie König.

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In der Geschichte der Kartenspiele entstand Rommé relativ spät. Zu Beginn des 20. Jahrhundert entwickelte Elwood Baker als Ursprung das Spiel Gin Rummy. Dass sich das Wort „Rum“ im Namen wiederfindet, geht auf den häufigen Gewinn einer Flasche Rum für den Sieger zurück. Die Anzahl der Original-Rommé-Karten waren bereits damals ein oder zwei Sets mit 52 Blatt sowie üblicherweise drei Joker pro Spiel.

In anderen Ländern ist das Rommé-Spiel ebenfalls beliebt, aber unter anderem Namen bekannt. In den USA nennt man es noch heute Rummy, in Österreich je nach Gegend Jolly und die Franzosen spiele nicht mit Rommé-Karten, sondern mit Rami-Karten. Rommé erfordert nicht nur Glück, sondern ebenso ein gewisses Maß an Strategie, sodass der Deutsche Skatverband vor einigen Jahren das Spiel in sein Programm aufnahm und sogar Wettbewerbe auf internationaler Ebene ausgetragen werden.

Wie viele Karten werden für Rommé benötigt?

Wie bereits erwähnt, wird Rommé in der Regel mit zwei Kartensätzen á 52 Karten sowie insgesamt sechs Jokern gespielt. Theoretisch ist ein Spiel aber auch mit nur 52 Blatt möglich. Die verschiedenen Rommé-Spielvarianten unterscheiden sich in erster Linie durch die festgelegte Punktzahl für das erste Auslegen und den Einsatz sowie die Anzahl der verwendeten Joker. Wer hierzulande ein klassisches Rommé-Kartenspiel kauft, erhält pro 52 Karten drei Joker, kann einige davon für seine eigene Spielvariante aber jederzeit aus dem Rommé-Spiel nehmen und dem Spiel damit einen höheren Schwierigkeitsgrad verleihen.

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Hinweis: Zu Beginn erhält jeder der Spieler eine Rommé-Karten-Anzahl von jeweils 13 Karten aus dem Kartendeck. Geeignet ist Rommé für zwei Erwachsene oder Kinder oder Gruppen von bis zu sechs Spielern.

Die wichtigsten Regeln beim Rommé-Spiel im Überblick

Die wichtigsten Rommé-Regeln betreffen zum einen das Auslegen, das Klopfen um eine Karte und die möglichen Kombinationen mit Jokern. Näheres hierzu erfahren Sie aus der folgenden Tabelle:

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Regeln zum Erläuterungen
Auslegen Für das Auslegen müssen die Rommé-Spielkarten zunächst gesammelt werden. Welche Karten dürfen nun ausgelegt werden? Diese Antwort ist einfach: Gruppen oder Folgen. Mit Gruppen sind Rommé-Karten der gleichen Wertigkeit in unterschiedlichen Farben gemeint. Beispiele sind drei Könige oder vier Damen. Mit Folgen sind Rommé-Karten derselben Farbe gemeint, die aneinandergereiht werden können und somit eine Art Straße bilden. In beiden Fällen muss es sich um mindestens drei Karten halten. Zu Beginn legen die Spieler fest, mit welcher Wertigkeit das erste Auslegen erfolgen muss. Laut der Testberichte handelt es sich hierbei zumeist um 30 oder 40 Punkte. Buben, Damen und Könige zählen jeweils zehn Punkte, ein Ass elf Punkte. Hat ein Spieler also nur Gruppen oder Folgen auf der Hand, kommt aber mit keiner seiner Sammlungen auf einen Wert von 30, bzw. 40, oder mehr, muss er alle Karten auf der Hand behalten. Nach dem ersten Auslegen darf an die Gruppen und Folgen der eigenen und der der anderen Spieler angelegt werden, sobald man an der Reihe ist. Ziel des Spiels ist es, als erster keine Karten mehr auf der Hand zu haben, also alle Karten so schnell wie möglich aus- oder anzulegen.
Klopfen Beim Rommé-Spiel wird nacheinander eine Karte vom verdeckten Stapel genommen und eine Karte auf dem offenen Stapel abgelegt. Die offen abgelegte Karte darf von dem Spieler genommen werden, der danach an der Reihe ist. Ist man allerdings nicht an der Reihe und möchte diese Karte dennoch haben, klopft man auf den Tisch, nimmt die gewünschte Karte und muss zusätzlich eine Strafkarte vom verdeckten Stapel ziehen. Möchte der Mitspieler, der an der Reihe ist, die Karte ebenfalls haben, hat dieser Vorrang und kann das Klopfen verweigern.
Einsatz der Joker Joker im Rommé-Kartenspiel dürfen für jede beliebige Gruppe oder Folge eingesetzt werden und können daher jeden gewünschten Kartenwert annehmen. Eine weitere Besonderheit ist der Austausch eines Jokers. Hat ein Spieler eine Gruppe mit drei Assen und einem Joker ausgelegt und man selbst hat das fehlende Ass auf der Hand, darf das Ass angelegt werden und der Joker wandert auf die eigene Hand. Gleiches gilt für Folgen. Liegt eine Folge mit Pik-Bube, Pik-Dame und einem Joker aus und ich selbst habe den Pik-König auf der Hand, darf laut der Rommé-Regeln König mit dem Joker ausgetauscht werden.

Vor- und Nachteile von Rommé-Karten

  • kompaktes Spiel für drinnen und draußen
  • geeignet für Paare oder bis zu sechs Spielern
  • hohe Anzahl der Karten ermöglicht eine Reihe anderer Spiele
  • für Senioren sind Rommé-Karten-Testsieger im größeren Format erhältlich
  • einfache Spielregeln – daher geeignet für Kinder ab etwa sieben Jahren
  • zahlreiche Spielvariationen möglich
  • je nach Spielvariation und Anzahl der Mitspieler kann ein Spiel sehr schnell vorbei sein

Die besten Rommé-Karten diverser Hersteller

Rommé-Karten kaufen können Sie von zahlreichen Herstellern aus dem Bereich der Gesellschaftsspiele. Zu den Neuheiten zählen unter anderem Rommé-Spielkarten, die auf ein klassisches französisches oder deutsches Blatt verzichten und stattdessen auf ein Design im Bauhaus- oder Wikingerstil setzen. Als Empfehlung für Anfänger gilt ein Rommé-Karten-Testsieger im klassischen Design jedoch als ideal. Zu den Top 10 Rommé-Karten für draußen oder unterwegs zählen zudem Rommé-Karten wasserdicht oder Rommé-Karten im Etui. Im Preisvergleich ist ein solches Rommé-Karten-Set zwar etwas teuer, besticht durch die höhere Robustheit aber durch eine längere Lebensdauer.

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In Bezug auf die Hersteller erhalten Sie ein gutes Rommé-Karten-Set unter anderem von den folgenden Marken:

Rommé-Karten günstig kaufen können Sie vor allem über den Onlinehandel. Das Angebot in einem guten Online Shop umfasst eine Reihe von Herstellern und Variationen zum fairen Preis von durchschnittlich zwischen fünf und zehn Euro pro Kartendeck mit 110 Spielkarten. Der Versand erfolgt zumeist entweder kostenlos oder zu einem sehr geringen Betrag, da das Kartendeck in der Regel per Post versendet werden kann.

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