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Gesellschaftsspiele für Kinder – ab welchem Alter?

Parker MonopolyKinder lernen die Welt in erster Linie auf spielerische Art und Weise zu begreifen. Während im Alleinspiel hauptsächlich Rollenspiele im Fokus stehen, konzentrieren sich Gesellschaftsspiele darauf, das Sozialverhalten innerhalb der Gemeinschaft auszubilden. Selbstverständlich sollten Unterhaltung und Spaß dabei stets im Vordergrund stehen. Allerdings gestaltet sich die Heranführung an Gesellschaftsspiele aufgrund des vielseitigen Marktangebots als nicht immer ganz einfach. Sind auch Sie sich noch unschlüssig darüber, welche Art von Gesellschaftsspiel für Ihr Kind die richtige ist? Und woran erkennen Sie überhaupt den richtigen Zeitpunkt, um Ihren Nachwuchs mit dieser neuartigen Spielweise vertraut zu machen? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie hier.

Welche Rolle spielt das Mindestalter bei Gesellschaftsspielen?

Gesellschaftsspiele für Kinder – ab welchem Alter?Jedes Gesellschaftsspiel verfügt über eine vom Hersteller empfohlene Altersangabe. Daraus geht hervor, welches Alter Ihr Kind mindestens erreicht haben sollte, um aktiv am Spiel teilzunehmen. Das Spielmaterial ist mit seiner Ausführung dem Entwicklungsstand der empfohlenen Altersangabe angepasst. Das Ziel von Gesellschaftsspielen besteht darin, Kindern unterhaltsame Stunden zu schenken und nebenbei ausgewählte Fähigkeiten gezielt zu schulen. Entscheidend ist dabei, dass diese Spiele Ihren Nachwuchs weder über- noch unterfordern.

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Gesellschaftsspiele ab 2 Jahren

Die allerersten Gesellschaftsspiele sind ab einem Alter von rund zwei Jahren geeignet. Dabei handelt es sich überwiegend um Spiele, die sich auf die Zuordnung von Farben und Formen spezialisieren. Die Spielmaterialien sind verhältnismäßig groß, sodass sie sich bestens für die Kleinsten eignen. Farb- und Symbolwürfel schaffen als Alternative zu herkömmlichen Zahlenwürfeln ein erstes Verständnis in deren Umgang.

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Damit kein Frust oder Konkurrenzdenken untereinander entsteht, sind die allerersten Spiele in der Regel als sogenannte Miteinander-Spiele konzipiert, bei dem die gesamte Spielgruppe verliert oder gewinnt. Neben umfangreicheren Gesellschaftsspielen sind meist einfache Legespiele, Farbendominos sowie einfache Memory-Varianten besonders beliebt.

Tipp: Um Ihrem Nachwuchs den Einstieg in die Memotry-Methodik zu erleichtern, empfiehlt es sich, zu Beginn mit nur wenigen Paaren zu spielen.

Gesellschaftsspiele ab 3 Jahren

Ab einem Alter von etwa 3 Jahren entwickeln Kleinkinder ein erstes Verständnis für die Einhaltung von einfachen Regeln. Häufig steht das Erkennen von Farben und Formen noch immer verstärkt im Vordergrund. Geschicklichkeit und Konzentrationsvermögen zählen zudem zu den meist genannten Fähigkeiten, die durch Gesellschaftsspiele trainiert werden sollen.

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Tipp! In Abhängigkeit der persönlichen Neigungen Ihres Kindes ist auch das Heranführen an einfache Kartenspiele möglich. Außerdem werden Lottospiele überwiegend mit großer Begeisterung angenommen. Klassische Gesellschaftsspiele sind für dieses Alter noch nicht geeignet. Eltern oder andere Erwachsene sollten nach wie vor die Rolle des Spielleiters übernehmen, um die notwendige Struktur aufrechtzuerhalten. Das alleinige Spielen von Gesellschaftsspielen mit Gleichaltrigen gestaltet sich mit rund drei Jahren noch als eine zu große Herausforderung.

Gesellschaftsspiele ab 4 und 5 Jahren

Im Vorschulalter nimmt die Spieldauer bei Gesellschaftsspielen etwas zu. Auf diese Weise sollen Konzentration sowie die Fähigkeit, über einen längeren Zeitraum still sitzen zu können, verbessert werden. Gesellschaftsspiele, die für ein Alter zwischen vier und fünf Jahren konzipiert sind, sollten sich durch überschaubare Abläufe auszeichnen sowie eindeutige Regeln mitbringen.

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Wenn Ihr Kind gerne Memory spielt, können Sie dieses nun um weitere Paare ergänzen. Gesellschaftsspiele, die für das Vorschulalter vorgesehen sind, vermitteln häufig ein grundlegendes Verständnis im Umgang mit Zahlen und Buchstaben. Mit der Kombination aus Brett– und Lernspielen schaffen Sie ein solides Basiswissen für die bevorstehende Einschulung.

Gesellschaftsspiele ab 6 Jahren

Im Grundschulalter nimmt die empfohlene Spieldauer noch einmal deutlich zu. Hauptsächlich geht es bei diesen Gesellschaftsspielen darum, logisch vorauszudenken. Für Erstleser eignen ich bereits Spielarten, die das Lesen erster Wörter voraussetzen. Ab einem Alter von 10 Jahren sind häufig klassische Gesellschaftsspiele denkbar.

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Gesellschaftsspiele in der Pubertät

Die Stimmungsschwankungen von Teenagern in der Pubertät stellen das Familienleben meist auf eine harte Probe. Obwohl, oder gerade weil es in zahlreichen Alltagssituationen häufig zu Auseinandersetzungen kommt, werden Gesellschaftsspiele gerne dazu eingesetzt, um dieses Spannungsverhältnis zu lockern. Beim gemeinsamen Spiel mit der Familie rücken bestehende Konflikte in den Hintergrund. Da sich Gesellschaftsspiele positiv auf das Zusammengehörigkeitsgefühl auswirken, können diese durchaus auch zur Lockerung der Gesamtsituation beitragen.

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Worauf kommt es beim Kauf von Gesellschaftsspielen an?

Die Auswahl an Gesellschaftsspielen auf dem Markt ist überwältigend. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass bei Ihrem Kind nicht jedes gleich gut ankommt. Damit das auserwählte Spiel auf Sympathie stößt, sollten neben der Altersempfehlung und den individuellen Interessen Ihres Kindes folgende Aspekte im Vordergrund stehen.

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  • Sind die Spielregeln leicht zu verstehen?
  • Lässt sich das Spiel einfach aufbauen?
  • Gibt es mehrere Schwierigkeitsgrade?
  • Lässt sich das Spiel in Gesellschaft von mehreren Kindern spielen?

Bei der Eingrenzung des weitreichenden Marktangebots an Gesellschaftsspielen können sich bestimmte Vorzüge Ihres Kindes hinsichtlich der Spielart als hilfreich erweisen. In Abhängigkeit des Alters kommen folgende Arten von Gesellschaftsspielen infrage:

Bezeichnung Geeignet für
Würfelspiel ab 2 Jahren (Symbol- und Farbwürfel), klassische Würfelspiele ab 4 Jahren
Konzentrationsspiel Vorschul- und Schulkinder
Kartenspiel ab 3 Jahren, ideal an Kindergeburtstagen
Geschicklichkeitsspiel Kindergartenalter
Logik- und Denkspiel Vorschul- und Schulkinder
Gruppenspiel Rollenspiele mit mehreren Kindern
Kinderbrettspiel Kinder und Familien
Party spiel Mehrere Kinder, Gewinner bekommt eine Belohnung

Fazit

Gesellschaftsspiele umfassen eine beeindruckende Bandbreite verschiedenster Varianten. Während sich die klassischen Ausführungen erst ab einem Alter von rund 10 Jahren eignen, sind die einfachsten Spiele bereits ab 2 Jahren geeignet. Kinder, die sich schon in jungen Jahren für Gesellschaftsspiele begeistern, behalten sich diese Leidenschaft häufig bis ins Erwachsenenalter bei. Unabhängig davon, in welchem Alter Kinder damit beginnen, Gefallen an Gesellschaftsspielen zu entwickeln, sollte die Freude am Spielen stets an erster Stelle stehen.

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Bildnachweise: Adobe Stock / Drobot Dean, Amazon / Parker Monopoly

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